Wetter in Nepal im Januar: Ist es eine gute Reisezeit? Reisetipps & Ratschläge

Nepal bietet im Januar ein großartiges Reiseerlebnis, denn das Wetter ist kalt und trocken, was für klaren Himmel, frische Luft und hervorragende Sicht auf die Berge sorgt. Es ist mitten im Winter in diesem indischen Himalaya-Land. Daher sind die Bergpanoramen wunderschön, die Touristenzahlen geringer und die erholsame Atmosphäre ein Gefühl der Ruhe, das die Hochsaison nicht bieten kann.
In diesem ebenso benutzerfreundlichen Leitfaden erfahren Sie, wie Nepal im Januar wirklich ist – nicht nur über das Wetter in den verschiedenen Regionen, sondern auch über Vor- und Nachteile, Aktivitäten, Festivals und Unterhaltungsmöglichkeiten, Tipps und vieles mehr. Ob Sie nun ein Rucksacktourist mit kleinem Budget, ein anspruchsvoller Tourist, ein Trekking-Fan oder ein Kulturliebhaber sind: Nepal im Januar könnte für Sie ein Reisegeheimnis sein, von dem Sie bisher noch nichts wussten.
Wetter in Nepal im Januar: Was Sie erwartet
Der Januar ist der kälteste Monat in Nepal, allerdings gibt es regionale Unterschiede. Das ist von Vorteil, da es in der Regel trocken ist und der Himmel kristallklar – ideal für atemberaubende Ausblicke von den Berggipfeln.
In weiten Teilen Nepals regnet es kaum noch (der Sommermonsun ist noch Monate entfernt), doch in den höheren Lagen des Himalaya schneit es bereits. In den tieferen Lagen ist es angenehm, tagsüber oft sonnig und schön, nachts jedoch kühl und stellenweise fast frostig.
Nachfolgend die Wetterbedingungen in den wichtigsten Regionen Nepals im Januar:
Kathmandu-Tal (Zentralnepal)

Im Januar sind die Nachmittage im Kathmandu-Tal (einschließlich der Hauptstadt auf etwa 1,400 m Höhe) angenehm warm, die Morgen hingegen kühl. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen in Kathmandu liegen üblicherweise bei 15–18 °C, nachts sinken sie auf etwa 3–4 °C. Für Tempelbesuche am frühen Morgen ist eine Jacke empfehlenswert, mittags genügt ein leichter Pullover.
Der Himmel ist meist wolkenlos, und man kann die schneebedeckten Berge in der Ferne erkennen. Es herrscht keine Luftfeuchtigkeit, daher gibt es kaum Dunst. Im Winter ist die Luft jedoch verschmutzt, sodass morgens Dunst und Smog auftreten können, der sich aber normalerweise bis zum Vormittag auflöst.
Pokhara und die Mittelgebirge

Die Region um Kathmandu ist im Januar etwas kälter und sonniger als Pokhara (auf 800 m Höhe). Die Tagestemperaturen liegen bei 18–20 °C, die Nachttemperaturen bei 5–8 °C. Das Wetter ist meist klar und trocken – ideal, um die Annapurna-Berge zu bewundern und zum spiegelglatten Phewa-See zu gelangen. Es gibt weniger Nebel als in Kathmandu oder im Flachland, und die Sicht ist oft klar.
Wenn Sie eine Wanderung in den umliegenden Hügeln planen (z. B. zu einem Aussichtspunkt wie Nagarkot bei Kathmandu oder dem Sarangkot-Hügel bei Pokhara), dann können Sie damit rechnen, dass es morgens kalt ist und Sie sich dann nach dem Aufkommen der Sonne schnell aufwärmen.
Das Terai-Tiefland (Südnepal)

Im Terai – den südlichen Tiefebenen (Chitwan, Bardia, Lumbini usw.) – fühlt sich der Januar eher wie ein warmer Frühling an. Hohe Luftfeuchtigkeit und Sonnenschein können tagsüber Temperaturen von 20–24 °C erreichen, was ideal für Wildtiersafaris oder Dorfbesichtigungen ist. Die Nächte hingegen sind kühl und sinken auf etwa 8–10 °C, sodass auch nachts ein Pullover empfehlenswert ist.
Zu den Besonderheiten des Winters im Terai gehört der Nebel am Morgen, der die Sicht beeinträchtigen und mitunter zu Verspätungen bei frühen Flügen oder Bussen führen kann. Gegen Ende des Vormittags löst sich der Nebel jedoch meist auf und gibt den Blick auf einen blauen Himmel frei.
Das Himalaya-Gebirge (Hohe Höhenlagen)
Im Januar herrscht im nepalesischen Himalaya tiefster Winter. Es ist kalt und oft schneereich, bietet aber gleichzeitig auch eine atemberaubende Schönheit. Die Temperaturen schwanken tagsüber in üblichen Trekkinghöhen um 3,000 m (z. B. Namche Bazaar in der Everest-Region) um 4–6 °C, sinken nachts aber auf bis zu -10 °C. In noch größeren Höhen, auf 5,000 m (Höhe des Everest-Basislagers), sind es tagsüber nur 5 °C und nachts frostige 15 °C oder weniger.
Im Hochland liegt oft starker Schneefall, weshalb zahlreiche hochgelegene Routen und Wege nicht geöffnet oder unpassierbar sind.
Vor- und Nachteile einer Nepalreise im Januar
Sollte man den Januar als Reisemonat für Nepal wählen? Die richtige Wahl hängt davon ab, was man sucht.
Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile einer Reise nach Nepal im Januar aufgeführt:
Vorteile eines Besuchs im Januar
- Klare Bergpanoramen: Im Winter herrscht trockene Luft, daher sind die Aussichten klar. Dafür bietet sich ein atemberaubender Blick auf die schneebedeckten Gipfel, die im Sommer oft im Nebel verborgen sind. Der Himmel über Nepal im Januar ist ein Traum: strahlend blauer Himmel, ein Paradies für Bergliebhaber und Fotografen.
- Weniger Verkehr und ruhige Umgebung: Der Januar ist touristisch gesehen keine Hochsaison, da die meisten Sehenswürdigkeiten und Wanderwege deutlich weniger überlaufen sind. Sie haben die Möglichkeit, die historischen Stätten Kathmandus zu erkunden oder beliebte Routen wie die Annapurna-Wanderung fast menschenleer zu erleben. Es ist die perfekte Zeit, die Highlights Nepals abseits des Massentourismus zu entdecken.
- Günstigere Preise und einfache Buchung: Aufgrund der geringeren Touristenzahlen bieten viele Hotels und Fluggesellschaften Rabatte in der Nebensaison an. Sie profitieren von besseren Unterkunfts- und Reiseangeboten und können auch kurzfristige Reisen einfacher gestalten, da Sie keine bereits ausgebuchten Unterkünfte buchen müssen. So sparen preisbewusste Reisende Geld.
- Tierbeobachtungen sind in der Winterzeit besonders empfehlenswert: Dschungelsafaris sind im Winter am schönsten. Das hohe Gras in Chitwan und Bardia wird Anfang Januar zurückgeschnitten, sodass man Nashörner und Tiger frühzeitig beobachten kann. Die Trockenheit lockt die Tiere zudem zum Sonnenbaden an die Flüsse. Die Zugvögel in den Feuchtgebieten Nepals sind ein Genuss für Vogelbeobachter, vor allem in den Wintermonaten.
- Gutes Wetter in niedrigen Lagen: In Nepal herrschen im Januar, abgesehen von den Bergen, angenehme Tagestemperaturen. Trekkingtouren in den Bergen oder Sightseeing im Tal sind problemlos möglich, ohne sengende Sonne oder Regen. So können Sie tagsüber im sonnigen T-Shirt und abends im warmen Pullover unterwegs sein.
Nachteile eines Besuchs im Januar
- Kalte Morgen und Nächte: Das lässt sich nicht vermeiden – im Januar ist es kalt, und nach Sonnenuntergang wird es noch kälter. Viele Hotels und Teehäuser sind nicht beheizt, sodass es nachts auch dort kalt werden kann. Heiße Getränke und warme Kleidung sind daher unerlässlich, um sich warm zu halten.
- Begrenzte Möglichkeiten zum Trekking in großer Höhe: Die Herausforderung bei den Höhenwanderwegen besteht darin, dass sie schwierig oder für Trekkingtouristen nicht zugänglich sind. Skitouren wie zum Beispiel zum Everest-Basislager oder die Überquerung des Thorong La im Himalaya sind daher nur eingeschränkt möglich. Annapurna Circuit Aufgrund des Schnees sind diese Touren meist sehr anstrengend. Nur erfahrene und gut ausgerüstete Trekking-Begeisterte (die auf extreme Kälte vorbereitet sind) wagen sich im Januar an diese Touren.
- Morgennebel und Verspätungen: Im Terai – und auch in Kathmandu – kann Morgennebel häufig zu Reisebehinderungen führen. Verspätungen oder Flugausfälle sind im Winter bei Inlandsflügen (nach Pokhara, Chitwan, Lukla usw.) aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse üblich. Der Nebel löst sich meist im Laufe des Tages auf; dennoch empfiehlt es sich, wichtige Flüge auf den späteren Tag zu verlegen oder einen Puffertag einzuplanen.
- Kürzere Tage: Die Wintertage in Nepal sind recht kurz; im Januar gibt es dort nur etwa 10.5 Stunden Tageslicht. Die Sonne geht bereits gegen 7 Uhr auf und gegen 6 Uhr unter. Aufgrund dieser frühen Abendstunden sollten Wanderungen so geplant werden, dass man die Wälder bis zum späten Nachmittag wieder verlässt, und auch Besichtigungstouren sollten frühzeitig beendet sein.
- Bestimmte Dienstleistungen in abgelegenen Gebieten geschlossen: In der Nebensaison machen manche Betriebe Betriebsferien. Lodges, Restaurants oder Reiseveranstalter können im Winter in sehr abgelegenen oder bergigen Regionen geschlossen sein, da es zu kalt ist oder keine Touristen kommen. Wenn Sie abseits der üblichen Touristenpfade unterwegs sein möchten, sollten Sie sich immer im Voraus informieren. In den beliebten Reisezielen gibt es aber dennoch genügend Alternativen.
Die besten Aktivitäten in Nepal im Januar
Sie haben sich also endgültig für eine Winterreise nach Nepal entschieden – was können Sie dort unternehmen? Eine ganze Menge! Der Januar in Nepal ist für alle Arten von Besuchern ein wunderschönes Reiseziel, das sowohl Abenteuer als auch Kultur bietet. Im Folgenden finden Sie einige der besten Aktivitäten und Reiseziele:
Trekking & Wandern im Winter
Nepal ist ein beliebtes Ziel für Trekkingtouren, und der Januar eignet sich daher gut zum Wandern, solange die Touren in niedrigeren Höhenlagen stattfinden. Die ganzjährig begehbaren Trekkingrouten sind oft schneereich, dennoch gibt es das ganze Jahr über einige fantastische, mittellange Wanderwege.
- Lower Annapurna Trek: Besuchen Sie diese kurze Option der Ghorepani Poon Hill Die Wanderung führt bis auf etwa 3,200 m Höhe. Selbst im Januar ist diese Straße geöffnet und belohnt mit einem atemberaubenden Ausblick. Annapurna Und die Dhaulagiri-Bergkette im Morgengrauen. Die Berge sind fantastisch, die klare Winterluft durchdringt die Landschaft. Und da der Weg ohnehin weniger frequentiert ist, ist es eine ruhige Reise zwischen den Dörfern.
- Everest-Region (Unterer Teil): Falls Sie im Januar Lust auf eine Everest-Besteigung haben, können Sie nach Namche Bazaar (3,440 m) oder zum Kloster Tengboche (ca. 3,860 m) wandern. Hier sehen Sie wunderschöne Nahaufnahmen von Everest und Ama Dablam bei klarem Himmel, und die Wege sind deutlich ruhiger als sonst.
Das Wetter in Nepal ist im Januar klar, frisch und atemberaubend, selbst bei diesen niedrigeren Everest-Besteigungen, wodurch die Landschaft spektakulär wirkt. - Tageswanderungen: Der Januar ist ideal für Tageswanderungen, wenn man keine mehrtägige Trekkingtour unternehmen möchte. Wandern Sie von Kathmandu nach Nagarkot und genießen Sie den Sonnenaufgang über dem Himalaya. In Pokhara bietet sich ein Spaziergang nach Sarangkot am frühen Morgen an, um das Panorama der Stadt am Seeufer zu bewundern. Die angenehme Atmosphäre sorgt dafür, dass Sie nicht ins Schwitzen kommen und mit spektakulären Ausblicken zu vergleichsweise geringen Kosten belohnt werden.
(HilfestellungVergessen Sie nicht, die richtige Winterkleidung, gute Stiefel und einen warmen Schlafsack mitzubringen. Im Winter ist es außerdem ratsam, einen Führer zu engagieren, da es keine Fußspuren gibt und man sich leicht verirren kann.
Kulturelle Sehenswürdigkeiten & Stadterkundung
Für Kulturbegeisterte ist Nepal im Januar ein wahrer Genuss. Die großartigen kulturellen Sehenswürdigkeiten sind kostenlos und in der Regel deutlich weniger überlaufen als in der Hauptsaison. Sie können sich Zeit nehmen, die alten Plätze des Durbar Square zu erkunden, die faszinierende Geschichte der Tempel rund um Patan zu entdecken oder den Swayambhunath-Stupa (Affentempel) zu besteigen, ohne sich in Kathmandu durch Touristengruppen drängen zu müssen.
Bhaktapur mit seiner perfekt erhaltenen Newari-Stadt und seinen Töpferwerkstätten ist auch im Januar einen Besuch wert. Besonders reizvoll ist es, die Pagodendächer und Töpferwerkstätten im klaren Winterlicht zu bewundern. Da es Nebensaison ist, sind weniger Touristen unterwegs, was das Erlebnis umso authentischer macht.
Pokhara besitzt auch eigene kulturelle Schätze – man kann zum Tal Barahi Tempel inmitten des Fewa- Sees segeln oder die Museen und Pagoden in der Stadt besuchen und die Umgebung in aller Ruhe genießen.
Bonus: Der Winter ist auch eine beliebte Jahreszeit für nepalesische Familien zum Feiern. Hochzeiten erreichen in Nepal in den Wintermonaten ihren Höhepunkt, weshalb die Wahrscheinlichkeit hoch ist, eine farbenfrohe Hochzeit mit traditioneller Musik und festlich gekleideten Gästen zu erleben. Es ist ein zusätzliches kulturelles Erlebnis, solchen fröhlichen Zusammenkünften beizuwohnen.
Wildtiersafaris & Naturreisen
Für Naturliebhaber bietet sich im Januar eine besondere Gelegenheit: Die Dschungel Nepals präsentieren sich im Winter von ihrer schönsten Seite. Unternehmen Sie eine Safari und erkunden Sie den Chitwan-Nationalpark oder den Bardia-Nationalpark in der Terai-Ebene. Gegen Ende Januar beginnen die lokalen Gemeinschaften, das hohe Elefantengras zu roden, wodurch sich die Sicht auf die Wildtiere deutlich verbessert.
Bei einer Jeep- Safari können Sie mit etwas Glück Nashörner, verschiedene Hirscharten, Wildschweine und vielleicht sogar einen scheuen Bengalischen Tiger beim Sonnenbaden oder Jagen beobachten. Die Vogelwelt wird Sie begeistern: Die Feuchtgebiete und Nationalparks Nepals sind im Winter voller Zugstörche, Eisvögel, Greifvögel und unzähliger anderer Vogelarten.
Wenn das Wetter in Nepal im Januar trocken ist und keine Blutegel lästig sind, eignen sich Naturwanderungen in den Wäldern der Gemeinden oder an den Flussufern hervorragend. Ein Sonnenaufgang im Winter über dem Himalaya, wenn die Täler in Nebel gehüllt sind und die Gipfel in leuchtenden Farben erstrahlen, ist wahrlich unvergesslich.
Saisonale Highlights: Festivals & Winterleben
- Maghe Sankranti (Mitte Januar): Dieses hinduistische Fest markiert den Eintritt der Sonne in das Sternzeichen Steinbock, in dem die Wintertage am kürzesten sind. Familien nehmen heilige Bäder in Flüssen und genießen lokale Spezialitäten wie Sesambonbons, Melasse und Yamswurzeln. Auf den Märkten findet man diese Köstlichkeiten in Hülle und Fülle, und die Menschen versammeln sich, um für Gesundheit und Wohlstand zu beten.
- Die Lhosar-Feierlichkeiten (Winterneujahr): Verschiedene Volksgruppen in Nepal feiern gegen Ende des Winters ihr eigenes Neujahrsfest (Lhosar). So findet beispielsweise Tamu Lhosar (Gurung-Neujahr) üblicherweise Ende Dezember oder im Januar statt, während Sonam Lhosar (Tamang-Neujahr) Ende Januar oder im Februar gefeiert wird. Wenn Sie während eines Lhosar-Festes in Nepal sind, können Sie sich auf farbenprächtige Paraden, Volkstänze und Festessen freuen, insbesondere in Städten wie Kathmandu und Pokhara, wo sich die Menschen zu den Feierlichkeiten versammeln.
- Basanta Panchami: Dieses Fest wird auch Saraswati Puja genannt und findet in Nepal je nach Mondkalender teilweise Ende Januar statt. Es ehrt Saraswati, die hinduistische Göttin der Weisheit, und feiert das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings. An diesem Tag besuchen Schüler und Künstler die Tempel zum Gebet.
- Lokaler Winter: Im Januar finden die Nepalesen ihre eigenen Wege, mit der Kälte umzugehen, und sie tun dies auf liebenswerte Weise. Viele verbringen ihre Morgenstunden gemütlich an kleinen Holzfeuern oder in sonnigen Plätzchen und trinken heißen Tee.
Es ist auch Hochzeitszeit in Nepal (etwa Mitte Januar bis Februar), weshalb Sie sich nicht wundern sollten, wenn Sie eine lebhafte Hochzeitszeremonie mit traditionellem Musikensemble und strahlenden Brautkleidern sehen.
Packliste & Vorbereitungstipps für Januar
Das Wetter in Nepal ist im Januar ebenfalls kalt, aber mit der richtigen Packliste können Sie sich in den verschiedenen Klimazonen wohlfühlen. Hier ist eine Packliste:
- Warme Kleidung/Winterkleidung: Packen Sie mehrere Schichten Kleidung ein, um sich dem Wetter anzupassen. Tragen Sie morgens bei Kälte eine Thermounterwäsche, darüber zwei bis drei Pullover oder Fleecejacken und abends eine warme, isolierte Jacke. Warme Accessoires wie eine Wollmütze, Handschuhe und einen Schal sind besonders morgens und abends wichtig.
- Wetterfeste Oberbekleidung: Es empfiehlt sich, eine leichte, wind- und wasserabweisende Jacke oder Hardshelljacke mitzubringen. Auch im Januar ist es meist trocken, aber eine winddichte Jacke ist bei kaltem Wind oder in höheren Lagen hilfreich. Sie kann bei plötzlichem Nieselregen auch als Regenjacke verwendet werden.
- Gutes Schuhwerk: Tragen Sie bequeme, geschlossene Schuhe mit hohem Schaft. Für Stadtbesichtigungen reichen normale Schuhe oder Turnschuhe aus. Für Wanderungen oder Trekkingtouren benötigen Sie eingelaufene Wanderschuhe, die Ihre Knöchel stützen und warm halten. Packen Sie außerdem Woll- oder Thermosocken ein, um Ihre Füße warm zu halten.
- Trekkingausrüstung (falls erforderlich): Bringen Sie einen guten Schlafsack mit oder mieten Sie ihn, der für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geeignet ist. Die Zimmer in den Teehäusern sind nachts oft sehr kalt, daher ist ein geeigneter Schlafsack unerlässlich. In Kathmandu und Pokhara können Sie problemlos Schlafsäcke und Daunenjacken für kaltes Wetter mieten. Trekkingstöcke, ein Tagesrucksack und eine Stirnlampe sind bei Winterwanderungen sehr nützlich.
- Wichtige Tipps für Sonne und Gesundheit: Die Wintersonne ist in höheren Lagen sehr intensiv. Packen Sie daher unbedingt Sonnencreme, Lippenbalsam mit Lichtschutzfaktor und eine gute Sonnenbrille ein. Die Luft ist trocken, daher sind Feuchtigkeitscreme und Handcreme wichtig, um rissige Haut zu pflegen. Denken Sie auch an eine Reiseapotheke und Ihre persönlichen Medikamente – für den Fall von Kopfschmerzen, Erkältungen, Magenbeschwerden usw.
- Sonstiges: Nehmen Sie eine wiederverwendbare Wasserflasche mit (Sie können sie mit gefiltertem oder abgekochtem Wasser füllen, um ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen). Wenn Sie unterwegs gerne ein heißes Getränk genießen, ist eine Thermoskanne ideal. Vergessen Sie nicht, Reiseadapter für die Steckdosen in Nepal einzupacken, um Ihre Geräte aufzuladen. Eine Powerbank ist praktisch, da sich der Akku bei Kälte schnell entladen kann.
(Zur Erinnerung: In den Trekkingzentren Nepals gibt es Ausrüstungsläden, in denen Sie Ausrüstung zu erschwinglichen Preisen kaufen oder mieten können; allerdings sollten Sie sich der Qualität der extrem billigen Produkte bewusst sein.)
Reisehinweise für Nepal im Januar
Flüge und Transport : Informieren Sie sich vor Ihrem Flug über mögliche Verspätungen aufgrund von Bewölkung am Morgen. Inlandsflüge – insbesondere in Städte im Terai oder in Bergregionen – können oft erst nach Auflösung des Nebels starten, häufig erst am späten Vormittag.
Falls Sie verreisen oder anderweitige Verpflichtungen haben, versuchen Sie, bis spätestens Mittag zu fliegen oder einen Puffertag einzuplanen. Der Vorteil ist, dass der Straßenverkehr zu dieser Zeit normalerweise gut läuft. Bedenken Sie jedoch, dass es morgens bei Nebel zu Verzögerungen kommen kann.
Unterkunft & Besucherandrang : Im Januar ist es problemlos möglich, ein Zimmer zu finden. Die Touristenorte in Nepal sind deutlich weniger überlaufen, und Sie können einfach in die Hotels gehen oder kurzfristig buchen. In der Nebensaison gibt es sogar Rabatte auf Unterkünfte.
Die Lage in Thamel (Kathmandu) oder am See (Pokhara) ist angenehm – nicht menschenleer, sondern ruhig. Cafés, Geschäfte und Restaurants haben durchgehend geöffnet, und da weniger Touristen unterwegs sind, erleben Sie eine individuellere und entspanntere Atmosphäre.
Sicherheit & Gesundheit : Nepal gilt im Durchschnitt als sehr sicher, und daran ändert sich auch im Winter nichts. Am wichtigsten ist die Kälte: Tragen Sie Kleidung im Zwiebellook, um gesund zu bleiben.
Bei Trekkingtouren in Nepal im Januar sollten Sie unbedingt eine Reiseversicherung abschließen, die Notfall-Evakuierungen in abgelegenen Bergregionen abdeckt. Höhenkrankheit ist ab 3,000 m ein Risiko, daher ist eine gute Akklimatisierung auch im Winter unerlässlich.
Achten Sie darauf, ausreichend zu trinken, da die trockene Luft zu Dehydrierung führen kann. Abschließend möchten wir noch erwähnen, dass Nepalesen herzliche und gastfreundliche Menschen sind – ein ehrliches Namaste und Respekt vor den lokalen Traditionen (z. B. Schuhe ausziehen in Tempeln) werden stets gern gesehen.
Fazit: Warum Nepal im Januar ein verstecktes Juwel sein könnte
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Reise nach Nepal im Januar eine hervorragende Idee ist – Sie entdecken damit eine verborgene Jahreszeit. Es ist kälter und ruhiger als im Frühling oder Herbst, aber genau das macht den Reiz aus. Sie genießen atemberaubende, klare Ausblicke auf den Himalaya, authentische Kulturerlebnisse und eine Ruhe, die in der Hochsaison schwer zu finden ist.
Nepal hat im Januar für jeden etwas zu bieten, egal ob Sie Bergabenteuer suchen, sich für die Kultur interessieren oder einfach nur einen erholsamen Urlaub verbringen möchten.
Sollte man Nepal also im Januar besuchen? Unbedingt! Dieser Monat könnte ein echter Geheimtipp für Abenteuerreisende sein, die sich nach strahlend blauem Himmel, ebenen Wegen und authentischer Kultur sehnen. Packen Sie Ihre Sachen, stürzen Sie sich ins Abenteuer und verlieben Sie sich in das Winterwunderland Nepal. Gute Reise und Namaste!
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